Dienstag, 25. Juli 2017

Übungen bei Regenwetter

Denkt daran, am Dienstag, den 1. August fällt unser Maltreffen aus, am 8. August bin ich wieder da. Hier noch ein paar Tipps für das Malen drinnen: wer gar nicht inspiriert ist von den eigenen Skizzen, kann sich auch mal kleine Studienobjekte aus der Küche oder Alltagsgegenstände vornehmen und in verschiedenen Techniken zeichnen oder malen. Üben kann man dabei Kompositionen, verschiedene Formate, Farben, die man sonst nicht verwendet, usw. Heute werden wir dazu Gelegenheit haben!
Bei unserem letzten Treffen ging es wieder um die Schwierigkeiten beim Anfangen, auch diese Vorgehensweise kann man an Stilleben üben (statt an Fotos). 
Hier noch ein paar Impressionen vom Pfingstberg, mit meinen vierbeinigen Studienobjekten will ich Euch nicht langweilen.
Vom Belvedere auf dem Potsdamer Pfingstberg aus hat man einen tollen Rundumblick. Bei dieser Ansicht fand ich die Wasserfläche spannend. Die tiefhängenden Wolken haben zum Glück nicht abgeregnet. Mein Thema war wie gesagt die Wasserfläche die ein interessantes Muster hatte und sich deutlich heller vom dunklen Wald abhob. Der größte Kontrast ist an der vorderen Waldkante, der Horizont liegt tief und gibt den Wolken Raum. Mein erster Strich auf dem Blatt war die Horizontlinie, dann das Muster der Wasserfläche. Dann kommt der Himmel, der das hellste Element im Bild ist. Wenn man die Wolken zu dunkel anlegt, muss alles unter der Horizontlinie noch viel dunkler gemalt werden, also nur leichte Farbverläufe. Das Land wird nach hinten blasser und blauer.
Natürlich konnte ich nicht widerstehen die Pegasusgruppe des Belvedere zu zeichnen.
Dann noch eine kleine Kompositionsskizze vom Pomonatempel und eine Ölskizze.
Die Bildidee war den Tempel im oberen Bereich zu plazieren. Der Weg führt zum Fokuspunkt hin, in den wenigen Sonnenmomenten habe ich versucht den Lichteinfall auf das Gebäude hinzubekommen.

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